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Sehenswürdigkeiten in St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten in St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein machen Ihren Urlaub in Gröden auch abseits der Skipisten und Wanderwege zu einem besonderen Erlebnis.
Gröden, das Tal im Herzen der Dolomiten, bietet viel Sehenswertes für kulturinteressierte Besucher. Kirchen, Kapellen, Museen, Monumente und Ruinen längst vergangener Zeit und Denkmäler, die sich malerisch in die beeindruckende Dolomitenlandschaft einfügen, sind beliebte Sehenswürdigkeiten Grödens und geeignete Ausflugsziele für die ganze Familie.

Die Pfarrkirchen der drei Ortschaften St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein sind mit schönen Schnitzereien, zahlreichen Bildern und Statuen einheimischer Künstler ausgestattet.

Besonders erwähnenswert sind auch die St. Jakobskirche, die älteste Kirche Grödens, sowie eine Fülle an Kapellen und kleinen Kirchen, welche teilweise auf den Almen und Pässen errichtet wurden. Gut erhaltene Burgen wie die Fischburg und Ruinen, wie die Burgruine Wolkenstein oder die Raubritterburg Stetteneck, sind Zeitzeugen der frühen Besiedelung des Tales und ebenfalls lohnenswerte Ziele.

Auch Denkmäler wichtiger Persönlichkeiten gehören zu den beliebten Sehenswürdigkeiten in St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein. Darunter befindet sich unter anderem das Luis-Trenker Denkmal auf der gleichnamigen Promenade, welches dem weltbekannten Sohn Grödens gewidmet ist.

 
Kirchen und Kapellen in Gröden
   
Pfarrkirche von St. Ulrich

Ein beachtenswertes sakrales Bauwerk, stammt aus dem späten Barock und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts durch den Anbau zweier Seitenschiffe erweitert. Besonders sehenswert sind die zahlreichen Schnitzereien, Deckengemälde und Malereien im Inneren der Kirche.
   
Antonius Kirche

Die Antonius Kirche am Hauptplatz von St. Ulrich in Gröden wurde zwischen 1673 und 1676 im Renaissance Stil erbaut. Besonders beachtenswert sind die Seitenaltäre mit den Ölgemälden von Josef Moroder-Lusenberg, das Altarbild des Heiligen Antonius von Padua und die Lourdesgrotte mit Skulpturen der Muttergottes.
   
St. Anna Kapelle

Am Friedhof von St. Ulrich befindet sich die St. Anna Kapelle, welche zu Beginn des 15. Jahrhunderts erbaut wurde. Sehenswert sind der barocke Altar und die alten Grabsteine und Gedenkplatten.
   
St. Jakobskirche

Die St. Jakobskirche, welche dem Beschützer der Wanderer und Pilger geweiht ist, liegt oberhalb von St. Ulrich und ist nur zu Fuß über idyllische Spazierwege erreichbar. Sie ist der Überlieferung nach die älteste Kirche Grödens, ihr Ursprung reicht in das 12. Jahrhundert zurück. Beachtenswert sind die gotischen Fresken, die Wandgemälde neben der Kanzel und der geschnitzte barocke Hochaltar mit vergoldeten Figuren. Die Skulpturen und einige Kunstgegenstände des Altars sind gute Nachbildungen einheimischer Holzschnitzer, die wertvollen Originale befinden sich im Museum de Gherdëina in St. Ulrich.
   
Pfarrkirche von St. Christina

Die Pfarrkirche von St. Christina, der ältesten Seelsorge Grödens, wurde erstmals in einem päpstlichen Ablassbrief von 1342 erwähnt. Von der romanischen Kirche ist noch der Glockenturm bis zum Dachansatz erhalten. Die Kirche wurde durch Um- und Zubauten mehrere Male verändert. Besonders sehenswert ist der Aufbau des Hochaltars (1690 in der Werkstatt der Bildhauer Dynastie Vinazer entstanden).
   
Pfarrkirche „Maria Hilf“ in Wolkenstein

Die Pfarrkirche „Maria Hilf“ in Wolkenstein ist ein beliebter Wallfahrtsort in Gröden. Im Jahre 1988 wurde das neugotische Langschiff aus dem 19. Jahrhundert abgerissen und durch einen modernen Bau ersetzt. Der schöne Altarraum aus dem Jahre 1670 mit dem Gnadenbild am Hochaltar blieb dabei erhalten. Der Ursprung der Pfarrkirche von Wolkenstein liegt in der Kapelle „Maria Hilf“, welche Wilhelm von Wolkenstein 1503 erbauen ließ. Sie musste mehrmals vergrößert werden, da Sie bald das Ziel vieler Pilger wurde.
   
Silvesterkapelle im Langental in Wolkenstein

Die kleine, malerische Silvesterkapelle liegt am Eingang des Langentales in Wolkenstein. Die Kapelle, die dem Schutzpatron des Viehs geweiht ist, ist seit jeher ein beliebter Ort des Gebetes. Im Jahre 1993 wurden bei Restaurierungsarbeiten über 300 Jahre alte, wertvolle Fresken der Lebensgeschichte Jesu entdeckt.
   
Bergopfer Gedächtniskapelle

Die Bergopfer Gedächtniskapelle auf dem Friedhof von Wolkenstein erinnert an die Bergsteiger, die in den Grödner Dolomiten tödlich verunglückt sind. In einem großen Kupferbuch wurden die Namen der Bergsteiger eingetragen.
   
Kapelle am Grödner Joch

Die Kapelle am Grödner Joch, welche dem Heiligen Maurizio gewidmet ist, wurde von der Alpinigruppe Gröden erbaut und im Jahre 2004 eingeweiht.
 
Pfarrkirche von Pufels

Die Pfarrkirche von Pufels stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde dem Heiligen Leonhard geweiht. Neben den schönen romanischen Bauformen ist auch der Hauptaltar aus dem 18. Jahrhundert besonders beachtenswert.
   
Heilig-Kreuz-Kapelle

Absolut empfehlenswert ist ein Ausflug zur Heilig-Kreuz-Kapelle auf Außerraschötz in Gröden. Die anmutige Kapelle, welche im Jahre 1755 erbaut wurde, befindet sich auf über 2200 m Höhe und bietet einen atemberaubenden Ausblick auf die Dolomiten.
 
Burgen in Gröden
   
Burgruine Wolkenstein

Die Burgruine Wolkenstein ist ein beliebtes Ausflugsziel in Gröden und kann über einen kurzen, steilen Weg vom Langental in Wolkenstein aus erreicht werden. Die mittelalterlichen Mauerreste befinden sich auf über 1600 m Höhe in der Stevia Felswand. Die Burg stammt aus dem 13. Jahrhundert und war der Stammsitz der Tiroler Adelsfamilie Wolkenstein-Trostburg.
   
Fischburg

Die Fischburg liegt auf einer Anhöhe an der Grenze zwischen Wolkenstein und St. Christina. Das Sommer- und Jagdschloss wurde 1622 von Engelhard Dietrich von Wolkenstein-Trostburg in Auftrag gegeben und 1641 vollendet. Die Burg wurde im Renaissance Stil erbaut, weist aber die wehrhafte Bauweise einer mittelalterlichen Burg auf. Der Name Fischburg stammt angeblich von den Fischteichen, die sich damals in der Nähe des Schlosses befanden. Im Jahre 1841 wurde die Burg den Gemeinden Wolkenstein und St. Christina zur Einrichtung eines Armenhauses geschenkt. Seit 1926 ist die Fischburg in Besitz des venezianischen Barons Carlo Franchetti und kann deshalb nicht besichtigt werden.
   
Raubritterburg Stetteneck

Im Sommer 2000 wurden am Pincanhügel (Annatal) in St. Ulrich Reste der sagenumwobene Raubritterburg Stetteneck entdeckt. Bei Probegrabungen stießen die Archäologen auf Mauerreste, bei weiteren Grabungen wurden große Teile der Schutzmauern, die Fundamente des Hauptturmes und die Reste eines romanischen Tors freigelegt. Die Burg stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde nur einmal in einem Dokument des Jahres 1324 erwähnt, weshalb man nur wenig darüber weiß. Die Raubritterburg Stetteneck wurde durch die Dolomitensagen von K. F. Wolff bekannt.
 
Denkmäler und Monumente in Gröden
   
Luis Trenker Denkmal

Auf der Promenade von St. Ulrich befindet sich ein Denkmal zu Ehren des Grödner Bergsteigers Luis Trenker, welcher außerdem ein weltbekannter Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller war.
   
Purger Denkmal

Neben dem Kirchplatz von St. Ulrich steht ein Denkmal, welches zur Erinnerung an Johann Baptist Purger erbaut wurde, der trotz zahlreicher Schwierigkeiten den Bau der Grödner Straße von Waidbruck bis St. Ulrich vorantrieb.
   
Monument Emilio Comici

Im Langental in Wolkenstein befindet sich ein in Holz geschnitztes Monument, welches dem Alpinisten Emilio Comici gewidmet ist. Der ehemalige Bürgermeister von Wolkenstein hat über 200 Erstbesteigungen in den Dolomiten vollbracht und ist im Jahre 1940 an der Kletterwand „Parëi de Ciampac“ im Langental tödlich verunglückt.
 
Weitere Sehenswürdigkeiten in Gröden
   
Sonnenuhr auf Monte Pana

Die Sonnenuhr auf Monte Pana ist ein interessantes Ausflugsziel für Freunde der Astronomie und der Zeitmessung. Die sphärische Äquatorial-Sonnenuhr mit 2 m Durchmesser zeigt für St. Christina und 60 weitere Städte die wahre Ortszeit (WOZ) sowie die mitteleuropäische Zeit (MEZ) an. Außerdem werden die Jahreszeiten, der Beginn und das Ende der Tierkreiszeichen, Tag- und Nachtgleiche und die Sommer- und Winterwende angezeigt.
   
Die größte Krippe der Welt

Im Sport Center Iman von St. Christina ist die größte Krippe der Welt ausgestellt. Dank der Kunstfertigkeit und dem Engagement der 18-köpfigen Grödner Bildhauergruppe, entstehen jedes Jahr neue Figuren der Krippenfamilie, die in der ganzjährigen Ausstellung bewundert werden können.
   
Glockenspiel mit Funkuhr

Das Glockenspiel mit Funkuhr, welches an der Fassade des Hauses „Sartëur“ in Wolkenstein angebracht ist, besteht aus neun Bronzeglocken, die verschiedene Melodien spielen. Um 11.00 Uhr und um 18.00 Uhr (im Winter um 17.00 Uhr) drehen sich vier geschnitzte mittelalterliche Figuren zur Melodie im Kreis. Die Gemälde stellen verschiedene Grödner Handwerkerberufe dar.
   
Getreidemühlen von Pufels

In Pufels, einem Dörfchen oberhalb von St. Ulrich, kann man alte Getreidemühlen aus dem 18. – 19. Jahrhundert besichtigen. Eine der drei Mühlen, die Rumanon Mühle, wurde 1999 restauriert und ist seitdem wieder funktionsfähig.
   
Geotrail Pufels

Die geologische Wanderung führt von Panider Sattel nach Pufels und veranschaulicht die Entwicklungsgeschichte der Dolomiten anhand von verschiedenen Schautafeln. Der angenehme Spaziergang bietet außerdem atemberaubende Ausblicke auf die Grödner Bergwelt.