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Ladinische Tradition und Kultur in Gröden

Das Herzstück der ladinischen Tradition und Kultur in Gröden ist die Sprache.
Das Grödner Ladinisch ist eng verwandt mit dem Ladinisch der Nachbartäler Gadertal, Fassatal, Buchenstein und Ampezzo und weist eine große Ähnlichkeit zur romanischen Sprache im Schweizer Kanton Graubünden auf.

Das Ladinische ist eine rätoromanische Sprache. Es ist die älteste Sprache des Alpenraums, denn sie geht auf die Zeit nach der Romanisierung des Gebietes zurück und entwickelte sich aus dem Vulgärlatein und Resten der Regionalsprache.

Die Völkerwanderungen stellten eine große Bedrohung für die Sprache dar, welche nur in einigen Seitentälern überleben konnte und lange Zeit keine offizielle Anerkennung fand. Heute wird das Ladinische in Südtirol neben Deutsch und Italienisch als dritte Landessprache geführt.

Das ladinische Brauchtum in Gröden ist ein lebendiges Volksgut, denn die Grödner halten stolz an Ihrer Tradition und Kultur fest und pflegen ihre ladinische Sprache auch im Schulunterricht als Pflichtfach. Ladinische Nachrichten im Fernsehen, ein ladinischer Radiosender und verschiedenste Publikationen tragen weiters zur Erhaltung der Sprache und somit auch der Tradition und Kultur in Gröden bei.